Gesetzliche Grundlagen - PANOMANU

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Sicherheitsfachkraft
Gemäß § 73 des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes sind Arbeitgeber verpflichtet Sicherheitsfachkräfte zu bestellen. Dieser Verpflichtung kann neben der Beschäftigung im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses auch durch Inanspruchnahme externer Sicherheitsfachkräfte nachgekommen werden.

Hier eine kurze Zusammenfassung der gesetzlichen Situation gemäß ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (Stand Juli 2018):
- Gemäß § 73 ASchG sind Arbeitgeber verpflichtet Sicherheitsfachkräfte zu bestellen.
- Bei Arbeitsstätten mit bis zu 50 Arbeitnehmern erfolgt die Betreuung meist durch Präventionszentren der Unfallversicherungsträger. Darüber hinaus müssen eigene Präventivkräfte beschäftigt werden.
- Die gesetzliche Mindestpräventionszeit pro Jahr beträgt gemäß § 82a ASchG:
- 1,2 Stunden pro Arbeitnehmer an Büroarbeitsplätzen.
- 1,5 Stunden pro Arbeitnehmer an sonstigen Arbeitsplätzen.
- 2,0 Stunden pro Arbeitnehmer bei mindesten 50x Nachtarbeit pro Jahr.
- Die ermittelte Präventionszeit muss gemäß § 82a Abs. 5 ASchG wie folgt aufgeteilt werden:
- Mindestens 40% für die Sicherheitsfachkräfte.
- Mindestens 35% für die Arbeitsmediziner.
- Die restlichen 25% können abhängig von der Gefährdungs- und Belastungssituation an sonstige geeignete Fachleute, die Sicherheitsfachkräfte oder die Arbeitsmediziner vergeben werden.

 
 
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